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Medizinische Qualität & Patientenorientierung

 Qualität der medizinischen Versorgung

Heute wird viel über die Qualität der medizinischen und pflegerischen Versorgung diskutiert. Viele Institutionen verfügen über Qualitätssiegel oder Zertifikate (wir natürlich auch). Wir glauben, Qualität wird nicht durch Zertifikate verliehen, sondern entsteht aus dem Vertrauen zwischen uns und unseren Patientinnen.

Aus dieser Überzeugung versprechen wir,

  • das Wohl der Patienten ins Zentrum unserer Tätigkeit und, wenn es die Schwere des Falles erfordert, auch über unsere eigenen Interessen zu stellen.
  • das Wissen und die Fertigkeiten, über das wir verfügen müssen, auch tatsächlich zu besitzen und zu erhalten.
  • das Recht unserer Patientinnen auf Mitentscheidung in allen sie betreffenden Fällen zu respektieren und klar, offen und in verständlicher Sprache die Natur der Krankheit gemeinsam mit den Vorteilen und Risiken der vorgeschlagenen Behandlung zu erläutern.
  • Zuwendungen von der Industrie oder anderen offenzulegen, die unsere Entscheidung über den Einsatz von Medikamenten oder medizintechnischen Produkten beeinflussen könnten.
  • sparsam umzugehen mit den uns anvertrauten medizinischen Gütern und unsere Behandlung und Pflege so zu dokumentieren, dass sie jederzeit überprüft werden kann.
  • bei einem Schaden, der möglicherweise durch unsere Tätigkeit eingetreten ist, die Patientinnen fair bei der Aufklärung des Sachverhaltes zu unterstützen und in jedem Einzelfall verantwortlich für unser Handeln einzustehen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Gynäkologisches Operationszentrum Hamburg am Krankenhaus Jerusalem

Medizinische Qualitätssicherung und Patientinnenorientierung in unserer Praxis.

Liebe Patientin,
Qualität ist ein Konstrukt, das entsteht, wenn die Erwartungen aller Beteiligten mit dem, was tatsächlich geleistet wird, also dem Produkt, übereinstimmen. (H.v.Spiegel)

Um dies zu erreichen hat unsere Praxis ein Qualitätsmanagement eingeführt. Darunter versteht man „alle Anstrengungen der Verantwortlichen, welche die Qualitätspolitik, Ziele und Verantwortungen festlegen sowie diese durch Mittel wie Qualitätsplanung, Qualitätslenkung, Qualitätssicherung und Qualitätsverbesserung im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems verwirklichen“ (ISO 8402). Gesundheitsdienstleistungen erfordern komplexe Systeme (Menschen, Netzwerke, Kooperationen). Deshalb bedürfen sie einer kontinuierlichen Steuerung durch Qualitätsziele, Wahrnehmung von Veränderungen, Überprüfung von Maßnahmen und Be(ob)achtung über längere Zeiträume.

Was wollen wir in unserem Unternehmen erreichen?

  1. Patientinnenorientierung (Was können wir verbessern, um Ihren Anforderungen noch gerechter zu werden)
  2. Mitarbeiterorientierung (Wie können wir die Zufriedenheit unserer Mitabeiter/innen fördern)
  3. Prozessorientierung (Was können wir an den Abläufen (Wartezeit, Information e.t.c.) verbessern
  4. Nachhaltigkeit (Wie sorgen wir dafür, dass Veränderungen auch langfristig wirksam bleiben)
  5. Kontinuierliche Verbesserung (Wie erreichen wir die Stetigkeit unserer Bemühungen)
  6. Verantwortung der Leitung (Wer ist für was in der Praxis verantwortlich, wer ist Ihr Ansprechpartner/in)
  7. Profilierung (Wie können wir Ihnen unser Leistungsangebot und die Qualität der medizinischen Betreuung verständlich machen)
  8. Wettbewerberorientierung (Gibt es Praxen von denen wir lernen können)
  9. In der Öffentlichkeit zeigen, wofür man steht (Ethik, Ansatz, etc.), was man kann (Kompetenzen), was man erreichen will (Ziele) und wie man arbeitet (Methoden)

Qualitätsziele setzen heißt, sich festlegen und überprüfen lassen. Diese Ziele aber müssen angemessen und erreichbar sein. Wir dürfen bei Patientinnen keine unrealistischen Erwartungen wecken und nie etwas versprechen, was wir nicht halten können. Wir wissen, dass Sie mehr von uns erwarten als nur eine hohe Qualität der Behandlung. Auch eine patientinnenzentrierte Gesprächsführung, die Berücksichtigung der individuellen
Lebenswelt (Familie, Sozialkontakte) und Partizipation an Entscheidungen gehören heute zum ärztlichen Handeln.

Qualitätsentwicklung

Wir fühlen uns einer Qualitätsentwicklung durch kontinuierliche Veränderung – im Sinne einer geplanten Verbesserung – unserer Dienstleistung verpflichtet. Dazu brauchen wir auch die Rückmeldung von Patientinnen und einweisenden Ärztinnen/Ärzten über die von Ihnen wahrgenommene Qualität unserer Betreuung. Nutzen Sie als Patientin bitte diese Möglichkeit.

Bitte helfen Sie uns dabei Ihren Erwartungen zu entsprechen, aber bedenken Sie auch, dass die Finanzierung von Gesundheit bei dem Kostendruck auf öffentliche Haushalte durch geringere Einnahmen aus Steuern-, Umlagen- und Sozialbeiträgen und gleichzeitig steigenden Ausgaben für eine optimale Alters- und Gesundheitsversorgung schwieriger geworden ist. Schon jetzt kann die Gemeinschaft nicht mehr alle Leistungen ausreichend finanzieren.

Dennoch können wir Ihnen versichern, dass wir dafür sorgen, dass die Qualität unserer medizinischen Versorgung überprüfbaren und anerkannten Standards entspricht und auch künftig entsprechen wird.

Die Krankenkassen tragen die Kosten in sozialpolitischer Verantwortung und sind deshalb einerseits an der Kontrolle der Qualität medizinischer Dienstleistungen interessiert, aber gleichzeitig auch an der Minderung der aufgewendeten Kosten. Hier kommt es immer häufiger zu Konflikten. Wir sehen uns hier als Mittler und Interessensvertreter der Patientinnen.

Um diesen Rahmenbedingungen gerecht zu werden sind unsere Mitarbeiter/innen das wichtigste Kapital, weil sie personengebundene Dienstleistungen erbringen und damit bedeutsamer Faktor für Qualität der Leistungserbringung sind. Dafür bedarf es der kontinuierlichen Aus-/Fort- und Weiterbildung zur Stärkung und Verbesserung der erforderlichen fachlichen und sozialen Kompetenzen. Interne kollegiale Beratung, Absprachen und Austausch über Ziele, Förderung neuer Konzepte und deren Umsetzung, sowie Mitarbeitergespräche zur Mitarbeiterführung- und -förderung und eine persönlichkeitsförderliche Arbeitsgestaltung bleiben eine permanente Herausforderung. Beziehungsarbeit im Unternehmen bedarf stabiler, vertraulicher und kontinuierlicher Kommunikation.
Zur Erreichung unserer Ziele streben wir eine Ausrichtung unserer Tätigkeit am christlichem und humanistischem Menschenbild als Grundlage einer verantwortungsvollen Patientenorientierung an, die den hilfebedürftigen Menschen in den Fokus der Tätigkeit stellt. Dabei sollen Umfeld, Lebensbedingungen und jew. Lebensstile einbezogen werden.

Qualitätssicherung aber ist keine alleinige ärztliche Aufgabe. Qualität in der Medizin entsteht nur, wenn Politik, Leistungserbringer, Kostenträger und Patientinnen sich in gleichem Maße darum bemühen.

 

 

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